Archimedes träumt
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Trägerschaft
Ein Projekt des Vereins Nagli in Szene
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Ort
Winterthur
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Jahr
2025
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Fotografie
Lea Reutimann, Melanie Mock
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Projektwebsite
Wer die Nagli in Winterthur betritt, wähnt sich in einer Zeitkapsel: Es riecht nach Öl, überall speckige Holzkisten, gefüllt mit glitzernden Nägeln in allen Sorten. Der Schaubetrieb ist Teil der seit 130Jahren produzierenden Nagelfabrik Winterthur. Dieser besondere Ort und seine Geschichte werden mit künstlerischen Mitteln erlebbar gemacht. Mit Kopfhörer auf und einer Erzählstimme im Ohr begibt sich das Publikum auf einen philosophischen Rundgang durch die «Nagli».
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Team
Künstlerische Leitung und Szenografie: Melanie Mock. Texte/Partizipativer Prozess: Andrea Keller. Begleitung Partizipativer Prozess: Martin Handschin. Choreografie: Astrid Künzler-Büchter. Choreografische Assistenz: Alessandra Hitz. Audiodesign: Nico Feer. Sprecher:innen: Anja Tobler, Jürg Plüss, Adrian Furrer, Regula Fischbach, Sabine Meisel und unzählige Ein-Satz-Sprecher:innen. Video: Marko Mijatovic. Fundraising und Produktionsleitung: Pascal Steinemann. Assistenz: Laura Serra. Kommunikation: Olivia Staub. Grafik: Büro Fax. Fotografie: Lea Reutimann, Mareycke Frehner. Performer:innen: Jamuna Zweifel, Robin Waldburger.
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Freiwillig Mitwirkende Performer:innen: Onur Ceritoglu, Christina De Paoli, Susanne Fankhauser, Regula Fischbach, Katharina Frehner, Verena Gabathuler, Simone Gresser, Remo Grieb, Olivia Häberli, Julia Hodel, Naomi Mack, Michèle Toboll, Caroline Welti. Freiwillig Mitwirkende Reflexionsschmiede: Martin Borst, Monika Germann, Simone Gresser, Stefi Schwarz, Adrian Sommer, Susi Steiner. Trägerschaft: Verein Nagli in Szene. Präsident: Alois Düring. Aktuar: Hermann Binder. Kassierin: Katja Günthardt. Beisitz: Chantal Maurus Huber.
Welcher Geist hat den Maschinen den Boden bereitet? Wie hängen Weltbilder und Technologie zusammen? Wie weit können und wollen wir die Technik treiben? Wo endet die Maschine, wo beginnt der Mensch? Auf dem Rundgang verweben sich Licht, Video, Klang und performative Szenen zu einem sinnlichen Geschichts-Erlebnis: Fabrikarbeiter:innen machen sich ans Werk. Eiserne Titanen geben den Takt an. Und Archimedes, der Urvater wissenschaftlich-technischen Denkens, staunt und sinniert über seine Zeit hinaus. Dabei verschmelzen nicht nur die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch zwischen Fantasie und Realität. Das Projekt entstand in einem transdisziplinären, künstlerischen und partizipativen Prozess. Historische und technikphilosophische Recherchen, biografische Erlebnisse des Betriebsteams und der Mitwirkenden wurden vom künstlerischen Kernteam zu einem multimedialen Gesamterlebnis verwoben.
«Technik. technikós. téchne. Technik steht für Kunst, für Handwerk, für die Kunstfertigkeit des Denkens und Tuns. Geist und Hand – sie verbinden sich.»
«Wissenschaft entdeckt – Industrie wendet an – Mensch passt sich an.»
«Wir formen unsere Werkzeuge und Maschinen. Und danach formen unsere Werkzeuge und Maschinen uns. Wird es gar dereinst so sein, dass die Maschinen selbst dem Menschen seinen Platz zuweisen?»
«Was bedeutet es, Mensch zu sein, einfach nur Mensch zu sein?»
«Es gefällt mir, dass man einfach ein kleines Rädchen in einem so grossen Projekt ist. Das ist sehr bereichernd. Etwas zu machen, was man alleine nicht schafft.» Stefi, Mitwirkende