Laufe, lose, luege

Die Ausstellung lenkt die Aufmerksamkeit auf unsere gebaute Umwelt – konkret auf das Ortsbild von Küsnacht. Sie beleuchtet mit Beiträgen aus der Bevölkerung und der Besucherinnen und Besucher sowie mit Postkarten aus der Museumssammlung unterschiedliche Aspekte des Küsnachter Ortsbildes, dessen Wahrnehmung sowie seinen Wandel im Verlaufe der Zeit.

  • Impressum

    Konzept: Elisabeth Abgottspon, Ortsmuseum Küsnacht, Melanie Mock Szenografie. Projektleitung, Kuratorin, Hörstation, Texte: Elisabeth Abgottspon, Ortsmuseum Küsnacht. Ausstellungsgestaltung, Grafik, Leitung Umsetzung: Melanie Mock Szenografie. Grafik Flyer: Fabienne Schmidli, Büro Fax, Winterthur. Projektassistenz: Lea Bachmann, Ortsmuseum Küsnacht. Fachliche Unterstützung, Informationen, Austausch und Beratung: Simona Casaulta, Daniel Dahinden, Hans-Peter Fehr, Nicole Gärtner, Juri Jaquemet, Dieter Kaul, Caspar Maag und Team, Regina Neukom, Martine Peyer, Bettina Riedrich, Manuel Schneider, René Stauber. Einscannen und Inventarisierung des Fotoarchivs: Barbara Hardmeyer, Dieter Kaul. Fotos neuere Ansichten: Urs Rusterholz, Dieter Kaul. Aufbau: Luschka Schnederle, Roberto Turri. Druck Ausstellung: Welldone AG, Winterthur. Druck Flyer: ms medium satz+druck gmbh, Küsnacht.

Das gebaute Kulturerbe prägt die Identitäten der Menschen und formt deren Lebensraum. Tagtäglich gehen wir durch unseren Wohnort – wir fahren mit dem Auto oder Fahrrad zur Arbeit, gehen zu Fuss einkaufen, treffen uns am See, zu einem Konzert oder in einem Restaurant … Doch: Wie nehmen wir die Zwischenräume auf den Wegen überhaupt wahr? Wie sieht Küsnacht eigentlich aus? Was und wer prägt das gebaute Erscheinungsbild? Wo hält sich die Bevölkerung gerne auf, wo weniger? Wie klingt und riecht Küsnacht? – Zeitsprung: Wie roch es wohl früher am Küsnachter Horn, als das Abwasser noch direkt und ungefiltert in den See geleitet wurde? Wie fühlte es sich an, mit Ross und Wagen oder barfuss auf den ungeteerten Strassen unterwegs zu sein?

Die Besucher:innen sind an verschiedenen Stationen eingeladen, die Ausstellung zu ergänzen: Auf dem grossen Ortsplan können persönliche Erlebnisse mit Stecknadel und Schildchen markiert werden. Mit verschieden farbigen Fäden lassen sich die eigenen Fuss-, Velo- und Autorouten einzeichnen. Zudem fragen wir nach Orten mit Treffpunktcharakter sowie nach dem Lieblings- und dem Unwohl-Ort. Die Ausstellung wächst und ermöglicht eine kollektive Annäherung an das Küsnachter Ortsbild.

«Jedes Dorf, jede Stadt, jedes Land hat seinen Murmelstrom.» Andres Bosshard, Klangkünstler